Vorstand

Dr. Almut Satrapa-SchillVorsitzende Dr. Almut Satrapa-Schill, Beraterin und langjährige Bereichsleiterin der Robert Bosch Stiftung. Schwerpunktbereiche: Strukturfragen der Gesundheits-versorgung, Gesundheitsberufe in Bildung und Praxis,  Kranken- und Altenpflege, Pflegeforschung; Alter und Demographie – Leben im Alter; Stiftungswesen.

Mitwirkung u. a. Expertendialog der Bundeskanzlerin „Dialog über Deutschlands Zukunft“ (2011/12) sowie der Gesundheitspolitischen Kommission der Heinrich-Böll-Stiftung (2013) und des Gesundheitsforums Baden-Württemberg.

Kuratorin und Stiftungsrätin u.a.: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Zentrum für Qualität in der Pflege, Careum Stiftung Zürich; Kuratorin und Vorstands-mitglied Kuratorium Deutsche Altershilfe, Vorsitzende des Caro Ass e. V., Verein zur Förderung von Assistenzberufen im Sozial- und Gesundheitswesen, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung in Grafenau.

Mitautorin bzw. Leitung der Kommissionen der Robert Bosch Stiftung „Pflege braucht Eliten“ (1992), „Pflege neu denken“ (2000), „Kooperation der Gesundheitsberufe“ (2011), „Gesundheitsberufe neu denken, Gesundheitsberufe neu regeln“ (2013).

Prof. Dr. iur. IglProf. Dr. iur. Gerhard Igl, Universitätsprofessor a.D., zuletzt Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozialrecht und Gesundheitsrecht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet des deutschen und europäischen Sozial- und Gesundheitsrechts. Beratende Tätigkeit u.a. auf dem Gebiet des Gesundheitsberuferechts. Vorsitzender und unparteiisches Mitglied verschiedener Schiedsämter auf dem Gebiet der Gesetzlichen Krankenversicherung.

 

 

BüscherProf. Dr. Andreas Büscher, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Studium der Pflegewissenschaft an der Fachhochschle Osnabrück, Promotion am Department of Nursing Science der University of Tampere/Finnland.

Stationen als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke (dort Projekte zu den Auswirkungen von Vergütungsregelungen auf die ambulante Pflege, den deutschen Anteil an der europäischen NEXT-Studie (Nurses early exit) sowie eine Untersuchung zu den Beratungsbesuchen nach § 37 Abs. 3 SGB XI) und am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (dort u.a. beteiligt an den vorbereitenden konzeptionellen Arbeiten zur Entwicklung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs). Zwischen 1997 und 2011 Tätigkeit in unterschiedlichen Funktionen für das Referat Pflege- und Hebammenwesen der WHO Europa in Kopenhagen.

Seit 01.04.2011 Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück. Im September 2012 Übernahme der wissenschaftlichen Leitung des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Seit 2012 Mit-Verantwortlicher im kooperativen Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ zwischen der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück sowie Gastprofessor an der Universität Witten/Herdecke.

Arbeitsschwerpunkte liegen in der Qualitätsentwicklung in Pflege und Gesundheitswesen, der familienorientierten Pflege, der häuslichen pflegerischen Versorgung und Fragen der Umsetzung der Pflegeversicherung.

Rosentreter

Dr. (rer. pol.) Michael Rosentreter, Gesundheitssoziologe, Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin.

Berufstätigkeit als Krankenpfleger in unterschiedlichen Funktionen und Bereichen des Gesundheitswesens (1985 bis 2011); Studium der Soziologie an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten Gesundheit und Methoden der empirischen Sozialforschung (1998 bis 2006); Forschungstätigkeit u.a. zur Entwicklung der Gesundheitsberufe und zur Patientensicherheit am Wissenschaftlichen Institut der Ärzte Deutschlands (Bonn) sowie dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der RWTH Aachen; Lehrerfahrung an verschiedenen Hochschulen und Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens; Promotion zur Integration eines Faches Patientensicherheit in die Ausbildung der Gesundheitsberufe an der Universität zu Köln; zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter im FB Pflege und Soziales der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft (Bremen).

Noch während meiner Zeit als Krankenpfleger war ich der Überzeugung, dass es an einem Forum fehlt, um die Belange der beruflichen Pflege und der pflegerischen Versorgung gegenüber Gesellschaft und Politik geschlossen zu vertreten. Als Gesundheitssoziologe bin ich zu der Einsicht gelangt, dass es nur im intensiven wechselseitigen Austausch aller daran Beteiligten gelingen kann, den Gesundheitsberufen die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um zukünftig eine qualitätsvolle Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. 

EvansMichaela Evans, Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Direktorin des Forschungsschwerpunktes »Arbeit und Wandel«, Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule Gelsenkirchen.
Forschungsfelder: Arbeitspolitik in der sozialen Dienstleistungsarbeit, Steuerung und Regulierung personenbezogener sozialer Dienstleistungsarbeit, Digitalisierung in der sozialen Dienstleistungsarbeit, Präventive Arbeitsgestaltung und Kompetenzentwicklung.
2004: Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Schwerpunkt: Arbeit – Organisation - Personal, Ruhr-Universität Bochum.
2004 – 2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAT, Forschungsschwerpunkt »Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität«.
2008 – 2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft Ost-Westfalen Lippe e.V., Bielefeld.
2010 – 2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAT, Forschungsschwerpunkt »Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität«.
2014 – 2017: Leiterin im Aufgabenbereich des Aufbaus und der Entwicklung einer neuen Forschungsgruppe „Arbeit und Qualifizierung“ im Forschungsschwerpunkt »Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität« am Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule.
seit 2017: Direktorin des Forschungsschwerpunktes »Arbeit und Wandel«, am Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule Gelsenkirchen.